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Report zur 17. Sommerakademie des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) 01. bis 02. November 2008

Nina Kossack und Silvia Albert

Wie zuvor auf der Homepage der DFG Forschergruppe angekündigt, fand vom 01. bis zum 02. November die Sommerakademie des CeRA statt.

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Referenten und Teilnehmer der Sommerakademie 2008 in der Bibliothek des CeRA.

 

Unter der neuen Institutsleitung von Prof. Dr. Stefan Schlatt und Prof. Dr. Sabine Kliesch nahmen in diesem Jahr erstmals Studenten aus ganz Deutschland an dem Treffen teil. In der Bibliothek des Zentrums hatten die 50 Studenten der Medizin und der Naturwissenschaften die Gelegenheit, Vorträge zur Thematik der ‘Grundlagen und Klinik der menschlichen Fortpflanzung’ zu hören.

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Prof. Dr. Stefan Schlatt während seines Vortrages ‘Keimbahndifferenzierung und Gonadenentwicklung’ in der Bibliothek des CeRA.

 

Nach einleitenden Vorträgen zur Physiologie und der hormonellen Steuerung der menschlichen Fortpflanzung, wurden Aspekte wie Ursachen und Therapie der Infertilität näher erörtert.

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Prof. Dr. Kliesch beim Vortrag zur ‘Operativen Therapie beim Mann.’

 

Ergänzend zu klinischen Fallbeispielen, wurden die Bedeutung und die Erkenntnisse aus Studien an Tiermodellen in der Reproduktionsbiologie dargestellt. Im Anschluss an die Vorträge, nutzten die Studenten die Gelegenheit um die vorgetragenen Sachverhalte und Ergebnisse zu hinterfragen und zu diskutieren. Insbesondere der Bioethische Diskurs zur Thematik ‘Ethische Überlegungen zu reproduktionsmedizinischen Fragestellungen’, zeichnete sich durch eine intensive Diskussion aus, die beim gemeinsamen Abendessen im Café Uferlos fortgesetzt wurde.

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Referenten und Teilnehmer der Sommerakademie im Café Uferlos.

 

Am Rande der Sommerakademie fand am Samstagmittag ein Treffen der insgesamt 15 anwesenden Mitglieder der DFG-Forschergruppe FOR1041 statt, welches dem Networking dienen sollte. Nach einer kurzen Einleitung von Prof. Dr. Gromoll, in welcher die Forschungsziele und Möglichkeiten der Forschergruppe hervorgehoben wurden, diskutierten Postdocs und Doktoranden gemeinsam mit Dr. med. Frank Tüttelmann und Dipl. Biol. Nina Kossack aus Münster, die Optionen für eine zukünftige Zusammenarbeit und den Aufbau eines Netzwerkes der jungen Wissenschaftler/innen in der Forschergruppe.

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Prof. Dr. Gromoll vom CeRA sprach die einleitenden Worte beim Treffen der Mitglieder der DFG Forschergruppe.

 

Um einen Austausch bezüglich wissenschaftlicher Fragestellungen zu ermöglichen, wurde beschlossen die Namen und Kontaktdaten der Postdocs und Studenten auf der Homepage der Forschergruppe zu veröffentlichen. Außerdem wurde der Vorschlag begrüßt, sowohl Daten als auch geplante Projekte in Form von Postern beim Treffen der Forschergruppe im Jahr 2009 zu präsentieren, um sich über Forschungsprojekte besser austauschen zu können.

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Gesprächsrunde der Mitglieder der DFG Forschergruppe.

 

Die Vortragsreihe der Sommerakademie wurde von den Teilnehmern als sehr informativ gelobt und es besteht ein großes Interesse an einer Sommerakademie im Jahre 2009.